Normen, Formeln, Tabellen
Maßnahmen zur Risikoverminderung

Risikoverminderung im Fehlerfall [t-head1-first]

Durch Fehler in der elektrischen Ausrüstung darf es nicht zu gefährlichen Zuständen oder Schäden kommen. Gefahren müssen durch geeignete Maßnahmen in ihrer Entstehung verhindert werden.

Die IEC/EN 60204-1 nennt zur Risikoverminderung im Fehlerfall verschiedene Maßnahmen.

Verwendung von erprobten Schaltungstechniken und Bauteilen [t-head3]

Position 1Alle Schaltfunktionen auf der nicht geerdeten Seite

Position 2Verwendung von Schalteinrichtungen mit zwangsläufig öffnenden Kontakten (nicht zu verwechseln mit zwangsgeführten Kontakten)

Position 3Stillsetzen durch Entregung (drahtbruchsicher)

Position 4Schaltungstechnische Maßnahmen, die unerwünschte Betriebszustände im Fehlerfall unwahrscheinlich machen (hier gleichzeitige Unterbrechung durch Schütz und Grenztaster)

Position 5Schalten aller aktiven Leiter zu dem zu steuernden Gerät.

Position 6Masseverbindung der Steuerstromkreise für Betriebszwecke (dient nicht als Schutzmaßnahme)

Redundanz [t-head3]

Bedeutet das Vorhandensein von einem zusätzlichen Gerät oder System, das im Fehlerfall die Funktion übernimmt.


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