Risikoverminderung im Fehlerfall [t-head1-first]
Durch Fehler in der elektrischen Ausrüstung darf es nicht zu gefährlichen Zuständen oder Schäden kommen. Gefahren müssen durch geeignete Maßnahmen in ihrer Entstehung verhindert werden.
Die IEC/EN 60204-1 nennt zur Risikoverminderung im Fehlerfall verschiedene Maßnahmen.
Verwendung von erprobten Schaltungstechniken und Bauteilen [t-head3]

Alle Schaltfunktionen auf der nicht geerdeten Seite

Verwendung von Schalteinrichtungen mit zwangsläufig öffnenden Kontakten (nicht zu verwechseln mit zwangsgeführten Kontakten)

Stillsetzen durch Entregung (drahtbruchsicher)

Schaltungstechnische Maßnahmen, die unerwünschte Betriebszustände im Fehlerfall unwahrscheinlich machen (hier gleichzeitige Unterbrechung durch Schütz und Grenztaster)

Schalten aller aktiven Leiter zu dem zu steuernden Gerät.

Masseverbindung der Steuerstromkreise für Betriebszwecke (dient nicht als Schutzmaßnahme)
Redundanz [t-head3]
Bedeutet das Vorhandensein von einem zusätzlichen Gerät oder System, das im Fehlerfall die Funktion übernimmt.

