Elektronische Motorstarter und Drives
Softstarter DM

Produktmerkmale [t-head1-first]

  • DM4 ist ein dreiphasig gesteuerter Softstarter
  • Parametrierbarer und kommunikationsfähiger Softstarter mit steckbaren Steuerklemmen und Schnittstelle für Optionen:
    • Bedien- und Parametriereinheit
    • Serielle Schnittstelle
    • Feldbusanschaltung
  • Applikationswahlschalter mit vorprogrammierten Parametersätzen für 10 Standardapplikationen
  • I2t-Regler
    • Strombegrenzung
    • Überlastschutz
    • Leerlauf-/Unterstromerkennung (z. B. Keilriemenabriss)
  • Kick- und Schweranlaufstart
  • Automatische Steuerspannungserkennung
  • 3 Relais, z. B. Störmeldung, TOR (Top of Ramp)

Für zehn typische Anwendungen sind bereits entsprechend eingestellte Parametersätze einfach über einen Wahlschalter abrufbar.

Weitere anlagenspezifische Parametereinstellungen können über eine optional erhältliche Bedieneinheit individuell angepasst werden.

Zum Beispiel die Betriebsart Drehstromsteller: In dieser Betriebsart können mit DM4 dreiphasige ohmsche und induktive Lasten – Heizungen, Beleuchtungen, Transformatoren – gesteuert und mit Istwertrückführung (geschlossener Regelkreis) auch geregelt werden.

An Stelle der Bedieneinheit können auch intelligente Schnittstellen aufgesteckt werden:

  • serielle Schnittstelle RS 232/RS 485 (Parametrierung über PC-Software)
  • Feldbusanschaltung Suconet K (Schnittstelle auf jeder Moeller SPS)
  • Feldbusanschaltung PROFIBUS-DP

Softstarter DM4 ermöglicht den Sanftanlauf in seiner komfortabelsten Form. So kann auf zusätzliche, externe Komponenten wie Motorschutzrelais verzichtet werden, da neben der Phasenausfallüberwachung und der internen Motorstrommessung, auch die Temperaturmessung in der Motorwicklung über den integrierten Thermistoreingang ausgewertet wird. DM4 erfüllt die Produktnorm IEC/EN 60 947-4-2.

Beim Softstarter führt das Absenken der Spannung zur Reduzierung der hohen Anlaufströme beim Drehstrommotor; allerdings sinkt damit auch das Drehmoment: [IAnlauf ~ U] und
[M ~ U2]. Zudem erreicht der Motor bei allen bisher vorgestellten Lösungen nach erfolgtem Start die auf dem Leistungsschild gestempelte Drehzahl. Für den Motorstart mit Nennmoment und/oder den Betrieb mit, von der Netzfrequenz unabhängigen Drehzahlen, ist ein Frequenzumrichter erforderlich.

Der Applikationswahlschalter ermöglicht eine direkte Zuordnung ohne Parametrierung.


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