Elektronische Motorstarter und Drives
Grundlagen der Antriebstechnik

Geräte der Leistungselektronik [t-head1-first]

Die Geräte der Leistungselektronik dienen der stufenlosen Anpassung physikalischer Größen, z. B. Drehzahl oder Drehmoment, an den Fertigungsprozess. Dem speisenden, elektrischen Netz wird dazu Energie entnommen, im Betriebsmittel der Leistungselektronik aufbereitet und dem Verbraucher (Motor) zugeführt.

Halbleiterschütze [t-head3]

Halbleiterschütze ermöglichen ein schnelles und lautloses Schalten von Drehstrommotoren und ohmschen Lasten. Das Einschalten erfolgt dabei automatisch zum optimalen Zeitpunkt und unterdrückt unerwünschte Strom- und Spannungsspitzen.

Softstarter [t-head3]

Sie steuern die Versorgungsspannung des Motors in einer einstellbaren Zeit auf 100 % der Netzspannung. Der Motor startet dabei nahezu ruckfrei. Die Spannungsreduzierung führt zu einer quadratischen Drehmomentreduzierung in Bezug auf das normale Startmoment des Motors. Softstarter eignen sich daher besonders für den Start von Lasten mit quadratischem Drehzahl- oder Drehmomentverlauf (z. B. Pumpen oder Lüfter).

Frequenzumrichter [t-head3-col]

Frequenzumrichter wandeln das Wechsel- oder Drehstromnetz mit konstanter Spannung und Frequenz in ein neues, dreiphasiges Netz um, mit variabler Spannung und variabler Frequenz. Diese Spannungs-/Frequenzsteuerung ermöglicht die stufenlose Drehzahlregelung von Drehstrommotoren. Der Antrieb kann mit Nennmoment auch bei kleinen Drehzahlen betrieben werden.

Vektor-Frequenzumrichter [t-head3]

Während beim Frequenzumrichter der Drehstrommotor durch ein kennliniengeregeltes U/f-Verhältnis (Spannung/Frequenz) gesteuert wird, erfolgt dies beim Vektor-Frequenzumrichter durch eine sensorlose, flussorientierte Regelung des Magnetfeldes im Motor. Regelgröße ist hierbei der Motorstrom. Dadurch wird das Drehmoment optimal für anspruchsvolle Anwendungen (Misch- und Rührwerke, Extruder, Transport- und Fördereinrichtungen) geregelt.


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